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Einsatzübung - Audi Zentrum Landshut
Datum: 31.03.2009

In einer Umgebung mit Fahrzeugen, deren Anblick Männerherzen höher schlagen lassen, hielten am Dienstagabend der Löschzug Siedlung und die Stadtlöschzüge eine Einsatzübung ab.

Die beiden Einsatzleiter Hermann Ertl und Gerhard Els hatten als Einsatzobjekt das Audi Zentrum Landshut an der Liebigstrasse ausgewählt. Mit hilfreicher Unterstützung der Herren Ugrik und Kasper (Prokurist bzw. Serviceleiter des Audi Zentrums) standen Werkstättenbereich und darüber liegende Räumlichkeiten den etwa 55 übenden Feuerwehrleuten zur Verfügung.

Übungsannahme: Nach offiziellem Arbeitsschluss kommt es bei der Tätigkeit eines Bediensteten in der Werkstatt aus zunächst ungeklärten Gründen zu einem Brand. Der Mann liegt bewusstlos in der Nähe einer Gasflasche. Eine starke Rauchentwicklung breitet sich rasch über offenstehende Türen in das nächste Stockwerk aus. Mehreren Personen, die sich im 1.Stock in den Sozialräumen aufhalten, bleibt der Fluchtweg  über das zwischenzeitlich verqualmte Treppenhaus versperrt. Sie retten sich auf ein Vordach und warten dort auf Hilfe. Einige Menschen sind laut Alarmmeldung verletzt - weitere Arbeiter werden vermisst. In reibungsloser Zusammenarbeit der Löschzüge erfolgte vorrangig die Personensuche und ihre rasche Rettung. Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz drangen in das Gebäudeinnere ein und retteten mittels Tragen mehrere Verletzte (dargestellt von Feuerwehranwärtern und Übungspuppen) aus Werkstatt und Reifenlager. Die auf das Vordach der Gebäude-Südseite geflüchteten Personen stiegen - von Feuerwehrleuten gesichert - über Steckleitern nach unten, wo sie dann von Zugsanitätern betreut wurden. Angenommen wurde das kurz darauf folgende Eintreffen des Rettungsdienstes. Auf der Nordseite hatten Atemschutz-Trupps im Gebäudeinneren aufgefundene Verletzte ebenfalls auf ein Vordach verbracht. Diese auf Tragen zu transportierenden Personen konnten dann mit Einsatz der Drehleiter DLK 23-12 und der Krankentragehalterung des Rettungskorbes schnell zur weiteren Erstversorgung an die Zugsanitäter übergeben werden. Parallel mit den Rettungsmaßnahmen bauten weitere Einsatzkräfte die notwendige Löschwasserversorgung für die Brandbekämpfung auf. Bis zum Werkstatteingang wurden Schlauchleitungen unter Wasser gesetzt; aus naheliegenden Gründen blieben sie im Innenbereich trocken.  Zur Absicherung des Einsatzes der zahlreichen Atemschutz-Trupps übernahm die Besatzung des Fahrzeugs der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung UG-ÖEL die erforderliche Atemschutz-Überwachung. Nach Erreichung der Übungsziele nahmen die Einsatzleiter kurz Stellung zum Übungsgeschehen. Zugführer Gerhard Koglin (LZ Siedlung) dankte im Namen der Teilnehmer den Verantwortlichen des Audi Zentrums Landshut für die Bereitstellung des Übungsobjekts. Beobachter des ruhigen und trotzdem schnellen Übungseinsatzes waren SBR Erich Gahr und SBI Thomas Herzer sowie der stellvertretende Vorsitzende Manfred Daniel. Den Abschluss des Abends bildete ein von der Firma Audi Zentrum Landshut gestifteter gemeinsamer Imbiss.
 

Freiwillige Feuerwehr Stadt Landshut

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